Bericht zur Wanderung des Albverein Schlat am Sonntag, den 13. September 2026

„Wo Fuchs und Hase sich gute Nacht sagen“
Bei bestem Wanderwetter trafen sich sieben Teilnehmer des Albverein Schlat zur Wanderung „Wo Fuchs und Hase sich gute Nacht sagen“. Diese wurde von Susanna und Karl Gustav Frey vorbereitet und auch geführt.
Ausgangsort der Wanderung war Bräunisheim. Dort ging es vorbei an der Petruskirche, durch Feld, Flur und Wald. Dann den Spitalteich hinunter ins Sackental. Ab hier folgte die Wandergruppe dem Fränkisch-Schwäbischen- Jakobusweg bergaufwärts nach Sontbergen. Grasende Rinder und ein weitläufiger Ausblick über die Alb waren unsere Wegbegleiter. Abgeerntete Felder säumten den Weiterweg ins Hahnental. Hier ging es dann den Gegenhang beim ehemaligen Skilift hoch zum Rastplatz. Wo das wohlverdiente Rucksackvesper eingenommen wurde. Danach führte der Weg zur Maria Magdalena Kirche in Zähringen und weiter an der imposanten 600 Jahre alten Linde beim Dorfplatz vorbei. Durch die liebliche Alblandschaft ging es dem Wald entgegen. Dort traf man auf eine Waldameisenkolonie mit weit über hundert Ameisenhügeln links und rechts vom Wegesrand. Bei einer Forsthütte luden Bänke zum Rasten ein. Man hatte bis jetzt noch keinen Fuchs oder Hasen zu Gesicht bekommen, doch dafür kreuzten zwei Rehen den Weg der Wandergruppe. So gelangte man noch zu einem Hanffeld, wie es früher auf der Alb üblich war um Flachs und Leinen zu gewinnen. Neben den Informationen vom Wanderführer erhielt die Wandergruppe auch Aus- und Einblicke in die unscheinbaren Dinge am Wegesrand. Nach gut 13 Kilometer endete diese erlebnisreiche Genusswanderung. Die Rückfahrt wurde in Reichenbach i.T. unterbrochen, um den Tag in einer Pizzeria ausklingen zu lassen.

Bericht: Frey, Karl Gustav