Bericht zur Wanderung am Sonntag, den 11.Januar 2026 – Vom Dachsbühl zum Egelsberg

Die Zähringerstadt Weilheim, welche zum Landkreis Esslingen gehört, war Ausgangspunkt der ersten Wanderung im Neuen Jahr. Leider waren es nur 7 Teilnehmer der OG Schlat im Schwäbischen Albverein, die sich beim Parkplatz trafen. Bei ruhigem aber trübem Winterwetter, mit Temperaturen um den Gefrierpunkt und einer leicht verschneiten Landschaft, starteten die Wanderer/innen vorbei an Streuobstwiesen, kleinen Plantagen und durch weite Felder. Schon bald wurde der Dachsbühl (433 m) auf Gemarkung Bissingen erreicht. Dieser ist durch Vulkanismus entstanden und ist ein geologisches Merkmal im Albvorland, mit dem 1834 erbauten Dachsbühlhäusle. Trotz des trüben Wetters konnte die Sicht auf die Bergkette vom Aichelberg über den Breitenstein zur Burg Teck genossen werden. Nach dem Abstieg überquerten die Wandersleute die Landstraße und erreichten durch ein kurzes Waldstück den Egelsberg (428 m), auch Bürrle genannt, und ebenso ein Zeugnis des Schwäbischen Vulkanismus. Zuerst auf dem unteren Bürrleweg wanderte die muntere Gruppe zum oberen Bürrleweg, auch vorbei an Weinreben, gelangten sie nach einem kurzen Anstieg zum Gipfel. An diesem leicht verschneiten Bergkegel hatten einige Kinder auch ihren Spaß beim Schlitten fahren. In nord- östliche Richtung konnte man im Dunst die Drei Kaiserberge sehen, auch den Albtrauf, sowie die Limburg und das Zentrum von Weilheim mit der Kirche. Nach dem Abstieg ging es durch das Sportgelände und die Wandersleute erreichten die Lindach. Teils entlang dem Fluss und durch Weilheim wurde nach ca. 3 Stunden Wanderzeit und ca. 10 Km Wegstrecke wieder der Parkplatz erreicht. Diese abwechslungs- und aussichtsreiche Wanderung hat Marianne Weeger vorbereitet und durchgeführt. Der Abschluss erfolge in einem Gasthaus in Bad Boll.