Bei angenehmen Temperaturen und gutem Wetter trafen sich die Mitglieder der Ortsgruppe Schlat und die Familien der Familiengruppe Schlat / Hattenhofen zu dieser gemeinsamen Wanderung am Wanderparkplatz Täferrot. Mit insgesamt 30 Personen, darunter 10 Kinder, waren wir eine ganz stattliche Anzahl.
Nach einer kurzen Begrüßungsrunde konnte es auch schon los gehen. Der Weg führte uns zuerst nach Täferrot und dann ins schöne Leintal. Auf angenehmen Wegen, mal im Wald, mal am Waldrand, führte die Strecke immer der Lein entlang. Am Wegesrand konnten wir an einem Brombeerbusch orange farbige Schmetterlinge beobachten und wir trafen auf eine Blindschleiche, die sich mitten auf dem Weg schlängelte. Wir kamen auch am Täferroter Stausee vorbei.
Fast pünktlich zur Mittagszeit kamen wir dann am Biolandhof Fauser an,
wo Milchkühe, verschiedene Schweinerassen und auch eigene Reitpferde zu Hause sind. Wir wurden herzlich von Familie Fauser empfangen und Felix Fauser, der den Hof mittlerweile in zweiter Generation führt, nahm uns gleich mit auf eine kleine Besichtigungstour. Als Erstes durften wir den Melkroboter anschauen. Die Kinder verfolgten ganz gespannt den Melkvorgang, denn gerade zu der Zeit kam eine Kuh in den Melkstand. Ganze neun Liter hat die Kuh abgegeben. Anschließend durften wir in den großen Stall, in dem auf der eine Seite die Kühe futterten und auf der anderen Seite die Schweine grunzten. Ganz hinten im Stall konnten Pferde gestreichelt werden.
Aktuell wird ein moderner Schweinestall gebaut, in dem es dann Platz für bis zu 300 Schweine geben soll, auch dieser konnte angeschaut werden. Während der ganzen Besichtigung gab es von Herrn Fauser viele Infos zur Tierhaltung und dem Hof.
Im Anschluss wartete ein leckeres Grillbüffet mit verschiedenen Salaten, selbst gebackenen Brötchen und natürlich Fleisch und Wurst von den hofeigenen Tieren aus biologischer Haltung auf uns. Auch für die Vegetarier gab es leckeres vom Grill und selbst der Nachtisch blieb nicht aus. Frau Fauser servierte leckeren Himbeerkuchen und Kaffee. Wir konnten es uns so richtig gut gehen lassen. Nach dem Essen blieb für die Kinder auch noch Zeit zum Spielen auf dem Hof und die Erwachsenen konnten sich gut unterhalten.
Nach etwa drei Stunden mit vielen wertvollen Eindrücken machten wir uns dann wieder auf den Rückweg. Dieser führte am Lindacher Wasserturm vorbei, von wo man noch einen schönen Blick auf die drei Kaiserberge, den Albtrauf dahinter und den Ort Lindach hatte. Man sah aber auch die grauen Regenwolken, die immer n
äher kamen, aber alle sind gut und trockenen Fußes am Auto angekommen.
Die Wanderung wurde von Hans Baron und seiner Frau vorbereitet. Einen herzlichen Dank dafür.
